Familienberatung Nina Schmidt
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Warum die regulation des elterlichen Nervensystems eine traumaprävention sein kann

29/7/2026

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Die meisten Eltern stehen heute unter großem Stress, um den Alltag mit vielen Herausforderungen zu bewältigen. Viele Aufgaben gibt es jeden Tag zu erledigen und Pausen sind eine Seltenheit oder gar nicht vorhanden. Das Nervensystem steht unter Dauerstress und ist permanent aktiviert. Schon Kleinigkeiten wie ein verschüttetes Glas Milch können ausreichen, dass es auf elterlicher Seite zu starken emotionalen Reaktionen kommt. Laut werden, schreien und mitunter auch Worte, die das Kind emotional verletzen können und im schlimmsten Fall auch körperliche Übergriffe, wie das Kind am Arm ziehen, ein Schlag auf die Hände.... Wenn sich die Überforderung im körperlichen oder verbalen Rahmen "Luft verschafft" hat und die aufgestaute Energie abgeladen wurde, dann kommt oft der Schmerz und die Scham das eigene Kind so behandelt zu haben. "Ein Klaps auf den Po hat noch keinem geschadet", dieser alte Mythos hält sich hartnäckig. Und diese Annahme ist falsch. Jeder Übergriff erzeugt bei dem Kind eine kleine oder größere Narbe auf der Seele. Manche Kinder zeigen dieses deutlich und andere ziehen sich still in sich zurück. Manche Kinder vergessen die Situation schnell, wenn es ein einmaliges Erlebnis war und andere horchen immer wieder, ob es erneut zu so einer Situation kommen kann.
Kinder sind noch nicht in der Lage ihr eigenes Nervensystem zu regulieren. Sie brauchen Erwachsene, die sie dabei unterstützen dies zu lernen. Und sie brauchen Sicherheit. Sicherheit bedeutet auch, dass die Eltern und andere Bezugspersonen sich selbst gut regulieren können, wenn starke Emotionen aufkommen und sie ihr Kind in herausfordernden Situationen gut begleiten können, wenn dieses stark aufgewühlt ist und nicht mehr weiß, "wo ihm der Kopf steht".
Neben aktiver Selbstfürsorge können Übungen zur Nervensystemregulation eine sehr hilfreiche, wenn nicht die Unterstützung sein, um eine deutliche Veränderung im Familienalltag zu erzielen. Und es sind oft kleine Übungen, die ein große Wirkung zeigen, die sich leicht in den Alltag einbauen lassen. Während ich das Essen für mich und meinen Mann koche, habe ich immer ein bis zwei Übungen eingeplant, die mir helfen mein Nervensystem zu regulieren und eventuell aufgestaute Energie abzubauen. Und viele der Übungen machen auch Spaß, wenn man sie mit der ganzen Familie zusammen ausprobiert oder als feste Rituale in den Alltag einbaut.
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    Hallo, ich bin Nina und ich schreibe in diesem Blog zu den Themen Kinderängste, Trauma,  Traumaprävention.

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