|
1o Jahre ist eine lange Zeit. 10 Jahre, in denen ich mich vor allem dem Thema Hochsensibilität und später auch dem Thema Neurodivergenz gewidmet habe.
In diesen Jahren durfte ich viele Familien und ihre Kinder begleiten und unzählige Menschen auf Vorträgen und in Seminaren kennenlernen. Ich bin so dankbar für diese Zeit und für viele zauberhafte Momente und Gespräche. Doch in mir wurde ein Ruf laut, den ich schon im Alter von 14 Jahren in einem Gespräch mit einem Klassenkameraden geäußert habe: "Ich werde mit traumatisierten Menschen arbeiten und sie begleiten." Damals war der Gedanke da, dass ich beim Jugendamt arbeiten werde. Heute kann ich sagen: "Zum Glück ist es anders gekommen." Denn meine Arbeit ist keine Arbeit, sondern ein Geschenk und das war schon so, als ich hochsensible/ neurodivergente Kinder begleitet habe. Und nun kommt das "ABER", der Grund, warum ich neue Wege gehe und meine Beratungen auf das Thema Trauma ausrichte. Viele Menschen, die ich begleiten durfte, waren fest davon überzeugt, das sie "nur" hochsensibel sind. In Gesprächen kam dann oft heraus, dass sie keine schöne Kindheit erlebt hatten. Das diese von emotionaler Kälte, Ablehnung und Gewalt geprägt war. Dies hat große Auswirkungen auf das Nervensystem und auch auf das der Kinder. Durch diese Gespräche bin ich immer mehr ins grübeln gekommen. Natürlich gibt es Menschen, die hochsensibel geboren werden, die die typischen Merkmale nach Aron in sich tragen. Aber viele der kleinen und großen Menschen waren direkt oder indirekt von (Entwicklungs- ) Traumata betroffen. In Kombination mit der Erinnerung an das Gespräch mit meinem Klassenkameraden und dem nach wie vor bestehendem Wunsch traumatisierte Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten und im besten Fall noch Traumata durch Aufklärung zu verhindern, war es an der Zeit Zeit den neuen Weg zu gehen. Und diesen gehe ich mit vielen tollen Erinnerungen an die Zeit bis heute, die ich im Herzen trage.
0 Comments
|
AuthorHallo, ich bin Nina und ich schreibe in diesem Blog zu den Thema Trauma, dysfunktionalen Familiensystemen, Traumaprävention. ArchivesCategories |
RSS Feed